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Die Lerche ist der Vogel des Jahres 2019  

Es kommt selten vor, dass der NABU einen Vogel zum zweiten Mal als Vogel des Jahres ausruft. Die Feldlerche war es schon einmal, und zwar 1998. Schon damals warnten wir davor, dass der begabte Himmelsvogel in vielen Gebieten Deutschlands selten oder gar aussterben wird. Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden. Mit ihrem Gesang von der Morgendämmerung bis zum Abend läutet die Feldlerche alljährlich den Frühling ein. Doch der Himmel über unseren Feldern ist stummer geworden: Die Intensivierung der Landwirtschaft nimmt Feldvögeln den Lebensraum. Die Feldlerche soll als Jahresvogel stellvertretend für sie und anklagend für die katastrophale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel stehen.


Rat und Hilfe

Für Rat- und Hilfesuchende haben wir eine Seite mit Hinweisen und Kontaktadressen zusammengestellt.

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Aktuelles und Veranstaltungen



Montage von Mauersegler-Nistkästen:
Termin und Treffpunkt werden noch festgelegt



Samstag, 8. Dezember 2018, Termin wetterbedingt verschoben!
Pflanzung von Hainbuchen
Treffpunkt: 9:30 Uhr im NABU-Wald


Donnerstag, 13. Dezember 2018, Monatstreffen
um 19:00 Uhr im Gasthaus "Zum Dorfbrunnen" in Altstadt, Kantstr. 17a
Gäste sind willkommen


Donnerstag, 10. Januar 2019, Monatstreffen
um 19:00 Uhr im Gasthaus "Zum Dorfbrunnen" in Altstadt, Kantstr. 17a
Gäste sind willkommen


Samstag, 12. Januar 2019
Arbeitseinsatz am Wäschbach (Teilstück entlang der Ortsstraße) und am Rübenköpfchen
Treffpunkt 9:30 Uhr, an der Bliesbrücke auf Altstadter Seite


Samstag, 26. Januar 2019
Arbeitseinsatz am Brandweiher und Pflanzung von Weidenstecklingen am Wäschbach
Treffpunkt 9:30 Uhr, am Brandweiher


Programm 2018 des NABU-Altstadt
als pdf-Datei



Morgens ein Konzert erleben

Besonders in Frühjahr und Sommer können Frühaufsteher am Morgen ein wahres Vogestimmenkonzert erleben. Doch nicht jeder Vogel stimmt zur gleichen Zeit ein. An der Vogeluhr können Sie ablesen, wie viele Minuten vor Sonnenaufgang die Vögel mit ihrem Gesang beginnen. Außerdem können Sie sich den Gesang der einzelnen Vögel anhören.


Von der Amsel bis zum Zilpzalp



die häufigsten Gartenvögel auf einen Blick

Am besten achtet man auf mehrere Kennzeichen, um eine Vogelart sicher zu identifizieren: Größe und Gestalt, Färbung des Gefieders, das Verhalten und natürlich der Gesang bieten Anhaltspunkte. Oft ist es zuerst die Stimme, die auf einen Vogel aufmerksam macht, noch bevor wir ihn zu Gesicht bekommen.

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Naturschutz im Saarland




Naturschutz in Deutschland


Der NABU Altstadt ist eine gemeinnützige Einrichtung; daher sind Spenden steuerlich absetzbar. Erbschaften und Vermächtnisse an den NABU sind steuerbefreit.
Kontoverbindung


(Kokon der Spinne Ero furcata aus der Familie der Spinnenfresser, Foto: Marion Geib)



E-Learning-Tool "NABU-Vogeltrainer"

Wer flattert denn da am Futterhaus? Am ersten Januar-Wochenende ruft der NABU zur „Stunde der Wintervögel“ auf.

Damit Vogelfreunde sich optimal auf die Zählung vorbereiten können, bietet der NABU ein eigenes Lernprogramm für die Stunde der Wintervögel an. Welcher Vogel ist in Deutschland am häufigsten zu finden? Bekommen Vögel im Winter kalte Füße?

Spielerisch und interaktiv lädt das E-Learning-Tool „Vogeltrainer“ dazu ein, 15 häufige Wintervögel kennenzulernen. Quizfragen und Bilderrätsel sorgen für viel Abwechslung beim Lernen. Unter www.vogeltrainer.de kann sich ab sofort jeder fit machen.

(Foto: NABU Willi Rolfes)


NABU-Plakette für schwalbenfreundliches Haus in Kirkel-Neuhäusel

Traditionell gelten Schwalben als Glücksboten. Bewahrten sie in früheren Zeiten das Vieh vor Krankheiten und anderem Unbill, so eilt ihnen bis heute der Ruf voraus, das Haus vor Feuer und Blitz zu schützen. Lieselotte und Dieter Heimfarth aus Kirkel-Neuhäusel können diese wichtige Funktion der Schwalben nur bestätigen: Kaum hatten sie ihr seinerzeit neues Domizil im Ahornweg bezogen, schon nisteten sich unter dem Dachfirst zur Straße hin Mehlschwalben häuslich ein.

Das ist mittlerweile schon mehr als 50 Jahre her, und seitdem kommen die gefiederten Schutzpatrone alle Frühjahr wieder zurück, um ihre kugeligen Lehmnester aufs Neue zu beziehen. Für ihr „schwalbenfreundliches Haus“ wurden die Eheleute Heimfarth vom Altstadter Naturschutzbund jetzt mit der farbenfrohen „Schwalbenplakette“  des NABU ausgezeichnet. Dieter Geib und Hannes Sand überbrachten die Auszeichnung. Es sei heute leider nicht mehr selbstverständlich, dass gerade Schwalben, die über alle Zeiten hinweg in trauter Eintracht mit den Menschen zusammengelebt haben, noch willkommen seien. Durch Modernisierungsmaßnahmen seien die Bestände der „Housemartins“ (wie sie auf Englisch heißen) dramatisch zusammengeschmolzen. Eine wesentliche Ursache für den Rückgang sei zudem die starke Versiegelung des Bodens: Die Mehlschwalbe wie auch die früher in Ställen so häufigen Rauchschwalben haben massiv unter der Asphaltierung von Feldwegen zu leiden – in deren Pfützen gab es früher stets hinreichend das erforderliche Baumaterial. „Sie finden schlichtweg keinen Lehm mehr für den Bau ihrer Nester“, skizzierten die beiden Vorstandsmitglieder des Altstadter Umweltverbandes. Von daher sei das Engagement von Lieselotte und Dieter Heimfarth höchst erfreulich und so lohnens- wie nachahmenswert.

Unter dem Dachvorsprung installierte Nisthilfen sollen den Schwalben den Nestbau erleichtern, halbfertige Höhlen aus Beton sind da schon mal die halbe Miete, die Vögel müssen nur noch fertig bauen. „Wir stellen aber schon fest, dass es in letzten Jahren weniger Brutpaare sind als früher“, betonen die Hausbesitzer. Aber drei, vier Nester seien immerhin stets noch besetzt. Dass sie ab Anfang April ganz gespannt auf ihre Gäste warten, versteht sich von selbst. Über das Sommerhalbjahr gibt es dann vom Nestbau über Brut und Fütterung der Jungen bis hin zur Sammlung vor dem gemeinsamen Abflug in das südliche Winterquartier Anfang September quasi hautnah allerhand zu beobachten.

Nächstes Frühjahr werden die Mehlschwalben der Heimfarths mit einer farbenfrohen Plakette an der Fassade im Ahornweg empfangen.

Das Foto zeigt die Vogelgastgeber Dieter und Lieselotte Heimfarth aus Kirkel-Neuhäusel, sowie Hannes Sand (links) und Dieter Geib (rechts) vom Altstadter Naturschutzbund.

(Text und Foto: Martin Baus)


Wintervögel im Garten

Viele unserer heimischen Singvögel bleiben auch im Winter bei uns und ziehen nicht in den Süden. Doch um sich wohl zu fühlen, brauchen Rotkehlchen, Blaumeise und Co. mehr als ein Futterhäuschen. Im naturnahen Garten finden sie alles, was sie brauchen. Jeder kann in seinem Garten für die gefiederten Wintergäste etwas tun:

Eine schöne dichte Hecke, einige Bäume, beerentragende Gehölze, nicht geschnittene, samentragende Stauden und viele überwinternde Insekten decken den winterlichen Tisch für unsere Vögel.

Wertvoll für Vögel und andere Tiere sind im Winter auch Nistkästen. Wer den Spätsommer als Reinigungstermin verpasst hat, sollte daher im Herbst keine Nistkästen mehr säubern. Nach dem Ausflug der Vormieter haben sich in viele Behausungen nun nämlich neue Bewohner einquartiert. Auch wer neue Nistkästen aufhängen will, sollte nicht bis zum Frühjahr warten. Viele Vögel, die die kalte Jahreszeit bei uns verbringen, suchen in kalten Herbst- und Winternächten mangels natürlicher Höhlen und Nischen Schutz in den künstlichen Nisthilfen.

Weitere Informationen zu den Gartenvögeln im Winter gibt es hier.

(Foto: Marion Geib)

 


Tränke für Vögel

Genauso wie andere Tiere müssen auch Vögel trinken. Eine Vogeltränke im Garten ist daher ein willkommenes Angebot. Hier können sich die Federfreunde erfrischen, sich putzen und trinken. Darüber freuen sich nicht nur die Vögel – der Anblick bereitet auch uns Menschen immer wieder Freude. Wichtig ist, dass die Vogeltränke immer sauber gehalten wird. Dazu muss das Wasser möglichst täglich gewechselt und am besten noch die Tränke mit heißem Wasser überbrüht werden, um Keime zu töten. Damit die Vögel keiner Katze zum Opfer fallen, sollte das Vogelbad in mindestens anderthalb Metern Höhe angebracht werden.

Weitere Informationen und Bauanleitungen für Vogeltränken gibt es hier.

(Foto: NABU, Gabi Schröder)


Der NABU Altstadt kümmert sich um die Ansiedlung von Mauerseglern

Im Zuge unseres Mauersegler-Projekts haben wir in den vergangenen Wochen zahlreiche Anfragen zur Aufhängung von Nisthilfen an Privat- und Firmengebäuden erhalten. Damit sind unsere personellen Möglichkeiten und die uns für die nächste Brutsaison zur Verfügung stehenden Finanzmittel ausgeschöpft.

Wir werden die Nistkästen bis März 2019 den in die engere Wahl gekommenen Interessenten zur Verfügung stellen und bei Bedarf auch aufhängen.

Wir bedanken uns bei allen Freunden der Mauersegler und hoffen auf eine gute Brutsaison 2019.

Auf die Mauersegler ist Verlass. Ganz gleich, ob unser Winter lang und schneereich war oder kurz und mild: Jedes Jahr pünktlich Mitte April erreicht die Vorhut der schnittigen Flieger Deutschland und ab Anfang Mai sind wieder überall ihre schrillen Schreie zu hören.


Mitglied im NABU werden

Werden Sie Mitglied in einer starken Gemeinschaft - treten Sie ein für Mensch und Natur!

Der NABU Deutschland ist seit über 100 Jahren im praktischen Naturschutz aktiv, um die Vielfalt unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Heute betreut der NABU mehr als 5.000 Schutzgebiete in ganz Deutschland. Damit wir auch in Zukunft die Vielfalt und Schönheit der Natur vor unserer Haustür genießen können, braucht sie Ihren Schutz.

Die NABU Ortsgruppe Altstadt wurde 1980 gegründet und setzt Akzente in verschiedenen Bereichen des Natur- und Umweltschutzes. Von der Ausweisung und Betreuung spezieller Naturschutzgebiete wie dem „Höllengraben“ und dem „Kühnbruch“ über die Pflege von Biotopen wie Streuobstwiesen, Heckenzügen und Trockenrasen finden auch regelmäßig Pflanzaktionen statt. Aber auch zu regionalen ökologischen Brennpunkten bezieht der NABU Altstadt Stellung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die „Biotopvernetzung“. Deswegen werden regelmäßig Grundstücke erworben; derzeit nennt der NABU Altstadt ca. 75.000 Quadratmeter Grund und Boden sein Eigen.

Hier geht es zum Aufnahmeantrag in den NABU mit weiteren Informationen. Sie können uns natürlich unter folgenden Kontaktadressen auch direkt ansprechen.


Handy-Recycling für einen guten Zweck

Wenn Sie ein ausgedientes Handy haben, geben Sie es bitte beim NABU ab.

Der NABU setzt sich seit 2006 für das Handyrecycling ein und hat zahlreiche Sammelstellen für Handys (samt Zubehör) etabliert. Für jedes abgegebene Alt-Handy erhält der NABU derzeit 1,60 Euro. Allein 2017 sind deutschlandweit mehr als 58.000 Handys gesammelt worden.

Auch bei der NABU Ortsgruppe Altstadt können ausgediente Handys abgegeben werden, und zwar bei Dieter Geib in der Querstraße 1 in Altstadt. Werfen Sie das Handy einfach in den Briefkasten. Eine weitere Sammelstelle befindet sich in der "Bliesapotheke" in der Bahnhofstraße in Limbach.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.


Die meisten Fotos können durch Anklicken vergrößert werden.



NABU OG Altstadt e.V.
 ¦  Martin Baus ¦ Lerchenweg 3 ¦ 66459 Altstadt ¦ 06841 9596300
Letzte Änderung: 08.12.2018