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Die Turteltaube ist der Vogel
des Jahres 2020
 

Im Gegensatz zu unseren anderen Tauben sind sie die einzigen, die sich auf den langen Weg nach Afrika machen: Turteltauben verbringen ihren Winter südlich der Sahara. In ihre Butgebiete kehren sie Ende April bis Mitte Mai zurück. Hier leben sie vor allem in der vom Menschen genutzten Kulturlandschaft oder in lichten Wäldern. Turteltauben ernähren sich fast ausschließlich vegan: Am liebsten picken sie Wildkräuter- und Baumsamen vom Boden.

Der Gesang der Turteltaube wirkt zarter, aber eintöniger als bei anderen Tauben und lässt sich gut von anderen Vogelstimmen unterscheiden. Ihr namensgebendes, fast schnurrendes, tiefes „turrr-turrr-turrr“-Gurren trägt sie ausdauernd und manchmal tonal wechselnd vor. Wie ihre Verwandten hat auch die Turteltaube eine rundliche Gestalt mit kleinem Kopf. Mit einer Körperlänge von 25 bis 28 Zentimetern und einer Flügelspannweite von 45 bis 50 Zentimetern ist sie jedoch kleiner und viel graziler. Auch ihre Flügel unterscheiden sich deutlich: Schlank und spitz zulaufend ermöglichen sie einen schnellen Flug für den weiten Zugweg.


Die Feldlerche ist der Vogel
des Jahres 2019
 

Es kommt selten vor, dass der NABU einen Vogel zum zweiten Mal als Vogel des Jahres ausruft. Die Feldlerche war es schon einmal, und zwar 1998. Schon damals warnten wir davor, dass der begabte Himmelsvogel in vielen Gebieten Deutschlands selten oder gar aussterben wird. Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden. Mit ihrem Gesang von der Morgendämmerung bis zum Abend läutet die Feldlerche alljährlich den Frühling ein. Doch der Himmel über unseren Feldern ist stummer geworden: Die Intensivierung der Landwirtschaft nimmt Feldvögeln den Lebensraum. Die Feldlerche soll als Jahresvogel stellvertretend für sie und anklagend für die katastrophale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel stehen.


Rat und Hilfe

Für Rat- und Hilfesuchende haben wir eine Seite mit Hinweisen und Kontaktadressen zusammengestellt.

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Aktuelles und Veranstaltungen



Montag, 4. November 2019
Lebendige Vorgärten statt Schotterwüsten
Vortrag in Zusammenarbeit mit der KVHS
Referentin: Diplom Gartenbau-Ingenieurin
Susanne Thiemecke
Beginn: 19:00 Uhr im Schulungsraum der Feuerwehr in Altstadt, Am Dorfplatz


Samstag, 9. November 2019
Arbeitseinsatz zur Pflege des "Mittelwaldes"
Treffpunkt 9:30 Uhr, am NABU-Wald


Donnerstag, 14. November 2019
Monatstreffen
um 19:00 Uhr im Gasthaus "Zum Dorfbrunnen" in Altstadt, Kantstr. 17a


Donnerstag, 12. Dezember 2019
Monatstreffen
um 19:00 Uhr im Gasthaus "Zum Dorfbrunnen" in Altstadt, Kantstr. 17a


Programm 2019 des NABU-Altstadt
als pdf-Datei



Morgens ein Konzert erleben

Besonders in Frühjahr und Sommer können Frühaufsteher am Morgen ein wahres Vogestimmenkonzert erleben. Doch nicht jeder Vogel stimmt zur gleichen Zeit ein. An der Vogeluhr können Sie ablesen, wie viele Minuten vor Sonnenaufgang die Vögel mit ihrem Gesang beginnen. Außerdem können Sie sich den Gesang der einzelnen Vögel anhören.


Von der Amsel bis zum Zilpzalp



die häufigsten Gartenvögel auf einen Blick

Am besten achtet man auf mehrere Kennzeichen, um eine Vogelart sicher zu identifizieren: Größe und Gestalt, Färbung des Gefieders, das Verhalten und natürlich der Gesang bieten Anhaltspunkte. Oft ist es zuerst die Stimme, die auf einen Vogel aufmerksam macht, noch bevor wir ihn zu Gesicht bekommen.

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Naturschutz im Saarland




Naturschutz in Deutschland


Der NABU Altstadt ist eine gemeinnützige Einrichtung; daher sind Spenden steuerlich absetzbar. Erbschaften und Vermächtnisse an den NABU sind steuerbefreit.
Kontoverbindung


(Foto: Marion Geib)


Lebendige Vorgärten statt Schotterwüsten

Vortrag am Montag, 4. November 2019 um 19:00 Uhr
in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule Saarpfalz
im Schulungsraum der Feuerwehr in Altstadt, Am Dorfplatz

Referentin:
Diplom Gartenbau-Ingenieurin Susanne Thiemecke

Es ist so erstaunlich wie paradox: Obwohl allenthalben von Artenverlust, drastischem Rückgang der Insekten und Bienensterben die Rede ist, greift die gezielte Verödung der Vorgärten um sich. Massenhaft und flächendeckend werden Hausvorflächen ihrer Begrünung beraubt und blühende Pflanzenvielfalt beseitigt, um Schotter dorthin zu kippen. Derlei „Gärtens des Grauens“ schießen nach wie vor ins Kraut, triste Trostlosigkeit vor der Haustür ist der Trend der Zeit. Die grassierende Vorliebe für unwirtliche Ödnis wird damit begründet, dass diese Variante der Gestaltung besonders pflegeleicht sei. Dass ein naturnaher Garten eben nicht gleichbedeutend ist mit viel Arbeit, ist das Thema des Vortrags, der in Zusammenarbeit dem Altstadter Naturschutzbund stattfindet. Wie ein attraktiver und ökologisch Vorgarten mit vielfältiger Bepflanzung ohne größeren Zeitaufwand zu gestalten und zu unterhalten ist, steht dabei im Blickpunkt.

 


Kraniche auf dem Zug nach Süden

Die Synchronzählung am Wochenende 5./6. Oktober ergab mit über 86.000 einen neuen Rekord rastender Kraniche an der Darß-Zingster Boddenkette und auf Rügen. Die bisherige Höchstzahl von 72.292 aus dem Jahr 2014 wurde deutlich übertroffen. Allein um die Inseln Werder und Bock bei Stralsund übernachteten fast 42.000 Kraniche.

Der außergewöhnliche hohe Rastbestand ist darauf zurückzuführen, dass kurz vor dem Wochenende, aufgrund eines Kälteeinbruchs in Skandinavien und einer günstigen Windsituation, praktisch alle Kraniche in riesigen Zugwellen aus Skandinavien gleichzeitig eingetroffen sind. Einschließlich der Rastplätze in Brandenburg, Thüringen und Niedersachsen halten sich aktuell mehr als 140.000 Kraniche in Deutschland auf (unter anderem 36.000 im Rhinluch und knapp 20.000 in der Diepholzer Moorniederung). Davon sind ab dem Wochenende mehrere Zehntausend nach Südwesten weitergeflogen. Nächster großer Zwischenstopp ist am Stausee Lac du Der Chantecoq in der Champagne, gelegen zwischen Reims und Nancy.

Die enorme Zahl täuscht allerdings darüber hinweg, dass der Fortpflanzungserfolg in diesem Jahr europaweit so schlecht wie noch nie war. In den Rastgemeinschaften an der Boddenküste liegt der Jungvogelanteil unter fünf Prozent Wenn sich dieser Trend mit nur so wenigen Nachkommen weiter fortsetzt, wird der Kranichpopulation langfristig wieder abnehmen. Die Trockenheit führte dazu, dass die üblicherweise im seichten Wasser gut vor Füchsen und anderen Fressfeinden geschützten Kranichester mit den Eiern und Jungvögeln leicht erreichbar waren.

An den deutschen Rastplätzen lassen sich aktuell mehr als 140.000 Kraniche beobachten. Während aus dem Norden und Osten beständig weitere Kraniche nachkommen, fllogen mehrere Zehntausend bereits über Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland weiter Richtung Winterquartiere.

(Foto: NABU)


Schwalben willkommen

Seit Mitte April sind sie aus dem Süden zurückgekehrt. Ende August ist mit dem Abflug der Schwalben wieder zurück nach Afrika zu rechnen. Mit dem Projekt „Schwalben willkommen“ wollen der NABU Saarland und das Saarländische Umweltministerium diesen Frühlingsboten eine besondere Aufmerksam widmen. Denn besonders die Bestände von Rauchschwalben und Mehlschwalben, aber auch der Mauersegler, die in direktem Umfeld des Menschen nisten, sind seit Jahren rückläufig.

Auf dieses Problem macht der NABU Landesverband Saarland, unterstützt durch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, mit seinem Projekt „Schwalben willkommen“ aufmerksam. Gefragt wird dabei, wo es im Saarland noch Kolonien von Mehlschwalben, die an Häusern unter dem Dach brüten, oder Rauchschwalben, die in Ställen oder Garagen brüten, gibt. Auch die Mauersegler haben Probleme, weil sie unmittelbar unter dem Dach nisten und alte Gebäude oft renoviert oder abgerissen werden. Dabei ist der Gesetzgeber eindeutig auf der Seite der Schwalben: Schwalben- und Mauerseglernester dürfen nicht beseitigt werden und wer sie wegen Sanierung der Hausfront abmachen will, muss nach der Sanierung Ersatz schaffen und neue Nistplätze anbieten.

Deshalb will der NABU Saarland Hausbesitzer, die diese immer seltener werdenden Vögel am Haus dulden und diesen wichtigen Beitrag zum Artenschutz leisten, mit der Plakette „Schwalben willkommen“ auszeichnen. Wer in der Nähe von Schwalbenkolonien wohnt und diese Insektenjäger an seinem Haus ansiedeln möchte, kann kostenlos entsprechende Schwalbennester mit Kotbrettern vom NABU erhalten.

Melden kann man sich beim NABU Altstadt.

(Foto: NABU)


NABU-App "Vogelwelt"

Für die Vogelbestimmung war lange Zeit ein gutes Bestimmungsbuch unverzichtbar. Das ist es im Prinzip immer noch, doch das "Buch" muss heute nicht mehr aus Papier sein.

Über 1.000 freigestellte Fotos von 308 Arten in ihren typischen Federkleidern machen diese App einzigartig!

Die wichtigsten Funktionen sind das Bestimmen, Vergleichen und Melden. Vogelstimmen und Videos können zur kostenlosen Basisversion hinzugekauft werden. Das lohnt sich doppelt, denn der Erlös geht auch an den NABU.

Weitere Informationen beim NABU

(Foto: NABU)


Tränke für Vögel

Genauso wie andere Tiere müssen auch Vögel trinken. Eine Vogeltränke im Garten ist daher ein willkommenes Angebot. Hier können sich die Federfreunde erfrischen, sich putzen und trinken. Darüber freuen sich nicht nur die Vögel – der Anblick bereitet auch uns Menschen immer wieder Freude. Wichtig ist, dass die Vogeltränke immer sauber gehalten wird. Dazu muss das Wasser möglichst täglich gewechselt und am besten noch die Tränke mit heißem Wasser überbrüht werden, um Keime zu töten. Damit die Vögel keiner Katze zum Opfer fallen, sollte das Vogelbad in mindestens anderthalb Metern Höhe angebracht werden.

Weitere Informationen und Bauanleitungen für Vogeltränken gibt es hier.

(Foto: NABU, Gabi Schröder)


Mitglied im NABU werden

Werden Sie Mitglied in einer starken Gemeinschaft - treten Sie ein für Mensch und Natur!

Der NABU Deutschland ist seit über 100 Jahren im praktischen Naturschutz aktiv, um die Vielfalt unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Heute betreut der NABU mehr als 5.000 Schutzgebiete in ganz Deutschland. Damit wir auch in Zukunft die Vielfalt und Schönheit der Natur vor unserer Haustür genießen können, braucht sie Ihren Schutz.

Die NABU Ortsgruppe Altstadt wurde 1980 gegründet und setzt Akzente in verschiedenen Bereichen des Natur- und Umweltschutzes. Von der Ausweisung und Betreuung spezieller Naturschutzgebiete wie dem „Höllengraben“ und dem „Kühnbruch“ über die Pflege von Biotopen wie Streuobstwiesen, Heckenzügen und Trockenrasen finden auch regelmäßig Pflanzaktionen statt. Aber auch zu regionalen ökologischen Brennpunkten bezieht der NABU Altstadt Stellung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die „Biotopvernetzung“. Deswegen werden regelmäßig Grundstücke erworben; derzeit nennt der NABU Altstadt ca. 75.000 Quadratmeter Grund und Boden sein Eigen.

Hier geht es zum Aufnahmeantrag in den NABU mit weiteren Informationen. Sie können uns natürlich unter folgenden Kontaktadressen auch direkt ansprechen.


Handy-Recycling für einen guten Zweck

Wenn Sie ein ausgedientes Handy haben, geben Sie es bitte beim NABU ab.

Der NABU setzt sich seit 2006 für das Handyrecycling ein und hat zahlreiche Sammelstellen für Handys (samt Zubehör) etabliert. Für jedes abgegebene Alt-Handy erhält der NABU derzeit 1,60 Euro. Allein 2018 sind deutschlandweit mehr als 58.000 Handys gesammelt worden.

Auch bei der NABU Ortsgruppe Altstadt können ausgediente Handys abgegeben werden, und zwar bei Dieter Geib in der Querstraße 1 in Altstadt. Werfen Sie das Handy einfach in den Briefkasten. Eine weitere Sammelstelle befindet sich in der "Bliesapotheke" in der Bahnhofstraße in Limbach.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.


Die meisten Fotos können durch Anklicken vergrößert werden.



NABU OG Altstadt e.V.
 ¦  Martin Baus ¦ Lerchenweg 3 ¦ 66459 Altstadt ¦ 06841 9596300
Letzte Änderung: 11.10.2019