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Aufhängung und Reinigung von Nisthilfen
          

Reinigung:

Die Reinigung der Nisthöhlen, d. h. das restlose Entfernen des alten Nestes, kann in Gärten und Wäldern von Mitte September an erfolgen. Kratzen Sie das alte Nest bitte nur heraus. Die Verwendung eines Sprays o. ä. ist völlig unnötig und belastet nur die Umwelt. Falls die Nisthöhle extrem verschmutzt oder mit Parasiten besetzt war, empfiehlt sich das Ausspülen der Nisthöhle mit kaltem oder heißem Wasser und etwas Neutralseife.

Neue Nisthöhlen:

Neue Nisthöhlen sollten am besten im Herbst aufgehängt werden, da sie im Winter den Vögeln auch als Nachtquartier dienen und vor der Brutsaison auswittern können.

In Gärten können Höhlen in Augenhöhe (1,5 bis 1,8 m) hängen, um sie leicht vom Boden aus kontrollieren und reinigen zu können.  Ansonsten werden Nisthöhlen etwa 2,8 bis 3,5 m hoch aufgehängt. Bei Nisthöhlen für Kleinvögel (z.B. Meisen) legen Sie bitte keine Nist-Einstreu ein. Kleinvögel bauen ihre Nester immer wieder von neuem.

Größere  Nisthöhlen (z.B. für Eulen) werden in Höhen von 4 bis 6 m aufgehängt. Bei diesen Höhlen erfolgt die Annahme durch Bewohner schneller, wenn auf den Boden der Nisthöhle eine Schicht Hobelspäne oder Sägemehl gestreut wird.

Das Flugloch sollte möglichst nach Südosten gerichtet sein. An windgeschützten Plätzen ist dies aber nicht immer notwendig.



Für Rückfragen steht Ihnen die NABU Ortsgruppe Altstadt gerne zur Verfügung.

          
Letzte Änderung: 02. Oktober 2014