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Das Rotkehlchen ist der Vogel
des Jahres 2021
 

Das Rotkehlchen ist der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres. Es hat mit 59.267 Stimmen vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel gemacht. Insgesamt über 455.000 Menschen beteiligten sich an der Wahl. Das Rotkehlchen trägt nun zum zweiten Mal den Titel.

Mit seiner orangefarbigen Brust und Kehle ist das Rotkehlchen unverwechselbar. Der Bauch ist hell, Schwanz, Hinterkopf und Rücken sind braun gefärbt. Die Geschlechter sind nicht zu unterscheiden, aber das Alter: Jungen Rotkehlchen fehlt die orange Färbung, ihre Brust ist braun geschuppt. Sein Gesang ist eine Abfolge hoher Töne, die in einer „perlenden“ Strophe enden.

Das Rotkehlchen fühlt sich in Wäldern, Parks und Gärten zu Hause. Auch offene Landschaften wie Felder bewohnen die Rotkehlchen, solange es Sträucher zum Brüten gibt. Wer im eigenen Garten das Beet umgräbt, der hat schnell ein Rotkehlchen an seiner Seite. Es sucht in der aufgeworfenen Erde nach Würmern, Schnecken, Spinnen und Insekten. Außerhalb von Gärten folgt es auch größeren Säugern wie Wildschweinen, um auch hier Nahrung aus der aufgeworfenen Erde zu picken.

Foto: Marion Geib



Rat und Hilfe

Für Rat- und Hilfesuchende haben wir eine Seite mit Hinweisen und Kontaktadressen zusammengestellt.

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Aktuelles und Veranstaltungen


Jahresprogramm 2020

Wegen der Corona-Pandemie gibt es derzeit noch kein Programm für das Jahr 2021.


Arbeitseinsatz am Wäschbach
am Samstag, 6. März, ab 9:30 Uhr

Treffpunkt:
Am alten Pumpenhäuschen am Feilbach, in der Nähe des Friedhofs.

Schaufel, Rechen, Säge und Gummistiefel sind hilfreich. Corona-konform wird auf sicheren Abstand geachtet.


Programm 2020 des NABU-Altstadt
als pdf-Datei



Mitglied im NABU werden

Werden Sie Mitglied in einer starken Gemeinschaft - treten Sie ein für Mensch und Natur!

Der NABU Deutschland ist seit über 100 Jahren im praktischen Naturschutz aktiv, um die Vielfalt unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten.
Heute betreut der NABU mehr als 5.000 Schutzgebiete in ganz Deutschland. Damit wir auch in Zukunft die Vielfalt und Schönheit der Natur vor unserer Haustür genießen können, braucht sie Ihren Schutz.

Der NABU gliedert sich in einen Bundesverband mit Sitz in Berlin, einzelne Ländesverbände und die vor Ort tätigen Gruppen.

Die NABU Ortsgruppe Altstadt wurde 1980 gegründet und setzt Akzente in verschiedenen Bereichen des Natur- und Umweltschutzes. Von der Ausweisung und Betreuung spezieller Naturschutzgebiete wie dem „Höllengraben“ und dem „Kühnbruch“ über die Pflege von Biotopen wie Streuobstwiesen, Heckenzügen und Trockenrasen finden auch regelmäßig Pflanzaktionen statt. Aber auch zu regionalen ökologischen Brennpunkten bezieht der NABU Altstadt Stellung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die „Biotopvernetzung“. Deswegen werden regelmäßig Grundstücke erworben; derzeit nennt der NABU Altstadt ca. 75.000 Quadratmeter Grund und Boden sein Eigen.

Direkt zum Aufnahmeantrag in den NABU.

Sie können uns unter folgenden Kontaktadressen auch gerne direkt ansprechen.


Handy-Recycling für einen guten Zweck

Wenn Sie ein ausgedientes Handy haben, geben Sie es bitte beim NABU ab.

Der NABU setzt sich seit 2006 für das Handyrecycling ein und hat zahlreiche Sammelstellen für Handys (samt Zubehör) etabliert. Für jedes abgegebene Alt-Handy erhält der NABU derzeit 1,60 Euro. Allein 2018 sind deutschlandweit mehr als 58.000 Handys gesammelt worden.

Auch bei der NABU Ortsgruppe Altstadt können ausgediente Handys abgegeben werden, und zwar bei Dieter Geib in der Querstraße 1 in Altstadt. Werfen Sie das Handy einfach in den Briefkasten. Eine weitere Sammelstelle befindet sich in der "Bliesapotheke" in der Bahnhofstraße in Limbach.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.


Morgens ein Konzert erleben

Besonders in Frühjahr und Sommer können Frühaufsteher am Morgen ein wahres Vogestimmenkonzert erleben. Doch nicht jeder Vogel stimmt zur gleichen Zeit ein. An der Vogeluhr können Sie ablesen, wie viele Minuten vor Sonnenaufgang die Vögel mit ihrem Gesang beginnen. Außerdem können Sie sich den Gesang der einzelnen Vögel anhören.


Von der Amsel bis zum Zilpzalp



die häufigsten Gartenvögel auf einen Blick

Am besten achtet man auf mehrere Kennzeichen, um eine Vogelart sicher zu identifizieren: Größe und Gestalt, Färbung des Gefieders, das Verhalten und natürlich der Gesang bieten Anhaltspunkte. Oft ist es zuerst die Stimme, die auf einen Vogel aufmerksam macht, noch bevor wir ihn zu Gesicht bekommen.

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NABU-App "Vogelwelt"

Für die Vogelbestimmung war lange Zeit ein gutes Bestimmungsbuch unverzichtbar. Das ist es im Prinzip immer noch, doch das "Buch" muss heute nicht mehr aus Papier sein.

Über 1.000 freigestellte Fotos von 308 Arten in ihren typischen Federkleidern machen diese App einzigartig!

Die wichtigsten Funktionen sind das Bestimmen, Vergleichen und Melden. Vogelstimmen und Videos können zur kostenlosen Basisversion hinzugekauft werden. Das lohnt sich doppelt, denn der Erlös geht auch an den NABU.

Weitere Informationen beim NABU

(Foto: NABU)


Naturschutz im Saarland




Naturschutz in Deutschland


Der NABU Altstadt ist eine gemeinnützige Einrichtung; daher sind Spenden steuerlich absetzbar. Erbschaften und Vermächtnisse an den NABU sind steuerbefreit.
Kontoverbindung

Junge Waldohreule

Foto: Marion Geib


Stunde der Gartenvögel vom 13. bis 16. Mai 2021

Vögel beobachten und zählen

In vielen Regionen Deutschlands ist der Vatertag ins Wasser gefallen. Doch  Naturfreundinnen und -freunde haben sich von Regen und Fröstel-Temperaturen am langen Wochenende kaum abschrecken lassen. Mehr als 140.000 Menschen  haben an der „Stunde der Gartenvögel“ vom 13. bis 16. Mai teilgenommen. Aus über 95.000 Gärten und Parks wurden dem NABU und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) über 3,1 Millionen Vögel gemeldet.

„Das derzeitige sehr wechselhafte und kühle Wetter macht unseren Vögeln wenig aus“, so NABU Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Einige Arten profitieren sogar. Etwa die Amsel, sie kommt bei feuchtem Wetter viel besser an ihre Leibspeise – Regenwürmer.“ Der schwarze Vogel belegt nach dem Haussperling wie bisher in jedem Jahr seit dem Beginn der Aktion 2005 Platz zwei der am häufigsten gemeldeten Gartenvögel. Dabei ist er auch der zuverlässigste Gartenbesucher und konnte in über 92 Prozent aller Zählungen entdeckt werden.

Mit Spannung erwartet wurden die Zählergebnisse der Blaumeise. Bei der kleinen Meise mit dem blauen Köpfchen hatte im Frühjahr 2020 ein bakterieller Erreger namens Suttonella ornithocola erstmals zu einem Massensterben in vielen Teilen Deutschlands geführt. Dort, wo es grassierte, hatten die Sichtungen bei der Vorjahreszählung deutlich abgenommen, wie eine Analyse nach Postleitzahlen zeigen konnte. Eine Welle verstorbener Blaumeisen war zwar auch in diesem Frühjahr wieder festzustellen, sie war jedoch deutlich kleiner. „Die Blaumeise hat sich vom Einbruch im vergangenen Jahr gut erholt“, so Miller. „Auch wenn sie ihren normalen Durchschnittswert wohl nicht ganz erreichen wird. Offenbar konnten erfolgreiche Bruten die Verluste weitgehend ausgleichen.“

Insgesamt konnten pro Garten mit 33 Individuen wieder deutlich mehr Vögel als im Vorjahr entdeckt werden. Während die Gesamtzahl der Vögel im Siedlungsraum im Gegensatz zu den Beständen in der Agrarlandschaft damit weiterhin weitgehend konstant bleibt, gibt es doch für viele Vogelarten besorgniserregende Entwicklungen: So verharren die Sorgenkinder Mauersegler, Mehlschwalbe, Grünfink und Zaunkönig auf Höhe der schlechten Ergebnisse aus den Vorjahren. Miller: „Eine Trendwende ist bei ihnen weiter nicht in Sicht. 

Interessant sind auch die Ergebnisse bei den beiden Rotschwanzarten. Der eigentlich viel häufigere Hausrotschwanz nimmt seit vielen Jahren kontinuierlich ab. Inzwischen wird im Vergleich zum Beginn der Aktion vor 16 Jahren nur noch die Hälfte an Vögeln seiner Art gemeldet. Der seltenere Gartenrotschwanz hält sich dagegen stabil. Miller: „Diese Entwicklung beim Hausrotschwanz ist besorgniserregend. Vermutlich leidet er als Gebäudebrüter am Verlust von möglichen Brutnischen und als Insektenfresser an fehlender Nahrung.“

Positiv entwickeln sich weiterhin die Gartenbestände von eigentlichen Waldvögeln wie Ringeltaube und Buntspecht. Ein besonderer Gewinner der aktuellen Zählung ist offensichtlich der Stieglitz. Die gemeldeten Zahlen dieses farbenfrohen Finkenvogels machten einen Sprung: In diesem Jahr konnte er in 16 Prozent aller Gärten mit 0,43 Vögeln pro Garten entdeckt werden. Beide Werte sind doppelt so hoch wie noch zu Beginn der Zählungen. Die Besonderheit dieser Art ist, dass er als einer von ganz wenigen Singvögeln seine Jungen nicht mit Insekten, sondern vegetarisch ernährt.

Die vollständigen Ergebnisse sind unter www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden.

Foto: Grünfink, NABU Frank Derer


Schwalben willkommen

Nachdem der NABU Altstadt in den vergangenen drei Jahren seine Aufmerksamkeit vorwiegend den Mauerseglern gewidmet und in allen drei Ortsteilen unserer Gemeinde 41 Nisthilfen mit insgesamt 58 Nisthöhlen zur Verfügung gestellt hat, wollen wir uns nun 2021 und 2022 verstärkt den Schwalben zuwenden.

Jahrhundertelang waren Schwalben für uns Menschen ganz selbstverständliche Mitbewohner. Heute finden sie leider immer seltener geeignete Nistmöglichkeiten, und auch das Nahrungsangebot wird knapp. Deshalb rufen wir alle Hausbesitzer auf, die noch keine Nistplätze für Schwalben an ihrem Gebäude haben und die unser Projekt zum Nutzen der Schwalben unterstützen möchten, sich bei uns zu melden. Wir wissen natürlich, dass Schwalben auch Kot hinterlassen und dies manchen davor abschreckt, eine Nisthilfe aufzuhängen. Hierbei kann ein sogenanntes „Kotbrett“, das unter der Nisthilfe montiert wird, sehr hilfreich sein.

Die Nisthilfen für die Schwalben und die Kotbretter stellt der NABU kostenfrei zur Verfügung.

Wenn Sie gleich mehrere Nisthilfen aufhängen, erhalten Sie zusätzlich eine besondere Auszeichnung mit einer Plakette „Schwalbenfreundliches Haus – Hier sind Schwalben willkommen!“. Die Aktion wird vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.

Helfen Sie mit, dass Schwalben wieder mehr Lebensräume finden und machen Sie Ihr Haus schwalbenfreundlich.

Schwalben sind Teil der biologischen Vielfalt und Indikatoren für einen intakten und artenreichen Siedlungsraum. Außerdem leisten sie als Insektenjäger einen wesentlichen Beitrag zur Kontrolle von Parasiten- und Schädlingspopulationen.

Wenn Sie sich an der Schwalben-Aktion des NABU beteiligen möchten, melden Sie sich bitte bei Dieter Geib (Tel. 06841 80404) oder über info@nabu-altstadt.de

(Foto: NABU)


Ein Garten für Wildbienen und Schmetterlinge – Machen Sie mit!

Sie sind Gartenbesitzer/in oder haben einen Balkon und möchten gerne mehr für Insekten tun? Hier finden Sie eine Anleitung, mit deren Hilfe Sie Ihren Garten oder Balkon in ein Paradies für Menschen und Insekten umwandeln können. Dabei spielt die Größe des Gartens bzw. des Balkons keine entscheidende Rolle, denn selbst auf kleinstem Raum können Sie unserer bedrohten Insektenwelt wieder auf die sechs Beine helfen.

In der Anleitung (pdf) sind 4 Beispiele aufgeführt: die Schmetterlingsspirale, die Blumenwiese, das Staudenbeet und die Trockenmauer.

Foto: Marion Geib


Krötenzaun im Taubental - auch 2021 wieder

Nach den erfolgreichen Einsätzen in den Jahren 2018, 2019 und 2020 haben der NABU Altstadt und der NABU Blieskastel an der Forststraße im Taubental auch im Jahr 2021 wieder einen Kröten-Schutzzaun errichtet.

Im Jahr 2018 waren es 3.259 Amphibien, die aus den Auffangeimern geborgen wurden, in 2019 stieg die Zahl auf 6.004 Exemplare, und 2020 waren es 6.692 Kröten, Molche und Frösche, davon allein am 11. März 1.715 und am 12. März 1.763.

2021 haben wir insgesamt 6.651 Amphibien über die Forststraße und zum Marksweiher getragen. Der NABU Altstadt hat in diesem Jahr zum vierten Mal in Zusammenarbeit mit dem NABU Blieskastel, sowie Mitgliedern des BUND und der Naturwacht an der Forststraße im Taubental einen circa 300 Meter langen Schutzzaun für Amphibien errichtet und vom 20. Februar bis zum 6. April betreut. Täglich - in Spitzenzeiten sogar zweimal täglich - wurden die 45 Auffangeimer geleert, die Kröten, Molche und Frösche über die Straße getragen und im nahen Marksweiher ausgesetzt. Aufgrund der kühlen und trockenen Witterung hat sich Wanderung in diesem Jahr deutlich länger hingezogen als in den Vorjahren. In den 45 Tagen der Betreuung fanden sich in den Eimern 5684 Erdkröten, 800 Molche (Kamm-, Berg-, Faden- und Teichmolche) sowie 167 Grasfrösche. An manchen Tagen waren es mehr als 1000 Tiere.

Weitere Informationen finden Sie unter Projekte im Abschnitt "Amphibienschutz".

Foto: Marion Geib


Wasservögel füttern? Ja oder Nein?

Auswirkungen der Fütterung von Wasservögeln – eine Argumentationshilfe für Natur- und Tierschutz von Oliver Weirich, Wiesbaden.

Der nachstehende Text ist dieser Abhandlung auszugsweise entnommen.

Das Füttern von Wasservögeln ist eine weit verbreitete Tradition, an der sich viele Menschen erfreuen. Wegen möglicher nachteiliger Folgen für Menschen und die Wasservögel und ihre Lebensräume wird es jedoch kritisch gesehen. Die Zunahme des Bestandes der Nilgans hat diese Problematik noch verschärft.
Die typischen Wasservogel-Arten (z.B. Höckerschwan, Kanadagans, Graugans, Nilgans, Blässhuhn, Stockente, Teichhuhn) wurden in der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands 2015 alle als ungefährdet eingestuft. Eine Fütterung von Wasservögeln ist somit nicht notwendig, da sie in geeigneten Lebensräumen genug natürliche Nahrung finden.

Die Zufuhr von Phosphor kann in einem Gewässer eine massenhafte Vermehrung von Algen, einen reduzierten Sauerstoffgehalt des Wassers durch deren Abbau, den Tod von Fischen und anderen Wassertieren und das Auftreten eines Fäulnisgeruchs verursachen. Da Vogelkot Phosphor enthält, können größere Wasservogelansammlungen zu solchen ungewollten Nährstoffanreicherungen führen. Die Brotfütterung verursacht solche Ansammlungen und trägt somit nicht nur über das ins Wasser geworfene Futter, sondern auch über den Vogelkot zu einer Anreicherung der Nährstoffe im Gewässer bei. In Parkanlagen werden durch Vogelkot Wege, Gewässerufer und Liegewiesen verschmutzt.

Die meisten Menschen, die Vögel füttern, handeln nicht nur aus Eigennutz (Freude an der Beobachtung und Begegnung), sondern auch deshalb, weil es ihnen das Gefühl gibt, dass sie der Natur angesichts der Zerstörung durch den Menschen etwas zurückgeben und die Vögel beschützen und für sie sorgen können. Die Fütterung bietet die Gelegenheit, Wasservögel aus der Nähe zu beobachten und die Arten kennenzulernen. In der Fütterung äußert sich ein Bedürfnis vieler Menschen und sie ermöglicht den Kontakt zu freilebenden Tieren. Das Entenfüttern stellt eine Möglichkeit der kindlichen Naturbildung dar und gehört insbesondere für Stadtkinder zu den ersten prägenden Naturerfahrungen.

Den vollständigen Artikel von Oliver Weirich mit zahlreichen Fundstellen finden Sie hier als pdf.
Vogelwarte 58, 2020: 457 – 466 © DO-G, IfV, MPG 2020

Foto: lbv


Pressemitteilung des NABU vom 22.03.2021

Kommentar zum SZ Artikel vom 25.02.2021 „Land stellt Masterplan vor“

Der NABU fordert den sofortigen Stopp des Flächenverbrauchs im Saarland.

Unter dem bedeutungsschwangeren, aber nichtssagenden Begriff „Masterplan“ verkündete das Wirtschaftsministerium jüngst die massive Ausweitung von Industrieflächen im Saarland. Wobei sich hinter dem Schlagwort „Masterplan“ nichts weiter als ein informelles Planungsinstrument ohne verbindliche Festlegung verbirgt. Es ist der politische Versuch, den großen Wurf in der landesübergreifenden Industrieflächenplanung wirksam zu inszenieren. Er zeugt vom verzweifelten Glauben an ein ungebremstes Wachstum mit immer weiter eskalierendem Verbrauch endlicher Ressourcen.

Das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung aus dem Jahr 2002, den täglichen Flächenverbrauch bis zum Jahr 2020 auf 30 Hektar zu reduzieren, erwies sich als Luftnummer, da er mit 56 Hektar fast doppelt so hoch wie veranschlagt war. Die Lösung für dieses Versagen war schnell gefunden: das Zeitfenster wurde kurzerhand auf 2030 verschoben. Damit nicht genug: bis 2050 strebt die Bundesregierung sogar neuerdings das Flächenverbrauchsziel „Netto-Null“ an. Nichts deutet allerdings darauf hin, dass Bund und Länder es ernst meinen mit diesen ehrgeizigen Zielen.

Betrachten wir das Saarland: Hierzulande stieg der Flächenverbrauch allein zwischen 2006 und 2016 um gut 10 %. Umgerechnet auf die Größe des Saarlandes dürfte laut 30-Hektar-Ziel der Verbrauch für Siedlungs- und Verkehrsflächen bei 0,2 Hektar pro Tag liegen, das sind im Jahr rund 73 Hektar, also in etwa die Fläche des Saarbrücker Zoos und des Deutsch-Französischen Gartens zusammen, wohlgemerkt: jedes Jahr. .....

Konkret fordert der NABU einen Renaturierungsplan. Genutzte Landschaften außerhalb von Schutzgebieten dürfen keine unbelebten Landschaften sein. Die Anpassung an den Klimawandel macht es wichtiger denn je, Böden vor Austrocknung und Erosion zu schützen. „Den Jahrzehnten fortdauernder Verluste können wir Jahrzehnte der Renaturierung, wieder reichhaltigerer Landschaften und erstarkender Populationen von fast verschwundenen Arten folgen lassen.“ Schrieb kürzlich NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.

Geht der Flächenverbrauch auch im Saarland in diesem Tempo weiter, erreichen wir das Netto-Null-Ziel schon früher als 2050, nämlich dann, wenn wirklich keine verbrauchbaren Flächen mehr vorhanden sind.
Im Januar 2021 haben sich nun auch die Exekutiven von Luxemburg, Wallonien, Grand Est, Rheinland-Pfalz und dem Saarland auf ihrem Gipfel darauf verständigt, „den Biodiversitätsverlust und die Zerstörung der Ökosysteme zu bremsen.“ Es ist ein eindringlicher Auftrag auch an die drei Ministerien im Saarland, also die für Umwelt, Bauen und Wirtschaft, endlich nicht mehr gegeneinander zu arbeiten, sondern die Köpfe zusammenzustecken und Biodiversität und den Erhalt der wenigen noch vorhandenen Naturressourcen zu ihrem Leitmotiv zu machen.

Die vollständige Pressemitteilung mit Quellenangaben finden Sie hier.


Vogel des Jahres 2021 - In diesem Jahr konnte jeder mitwählen!
Die Entscheidung ist gefallen:

Das Rotkelchen wurde zum Vogel des Jahres 2021 gewählt

Die Rangfolge:

Rotkehlchen,
Rauchschwalbe (gefährdet),
Kiebitz (gefährdet),
Feldlerche (gefährdet),
Stadttaube,
Haussperling,
Goldregenpfeifer (gefährdet),
Blaumeise,
Eisvogel und
Amsel

Weitere Informationen zur Wahl

Vogelstimmen einmal anders
Der Musiker und Ornithologe Dominik Eulberg begleitet die Aktion mit dem Projekt „Synthibirds“. Die zehn gefiederten Top-Kandidaten wurden von ihm musikalisch in Szene gesetzt.

Foto: Marion Geib


Stunde der Wintervögel 2021

Vögel beobachten und zählen

Die „Stunde der Wintervögel“, die vom 8. bis 10. Januar stattfand, hat alle Rekorde gebrochen: 231.687 Vogelfreunde haben ihre Ergebnisse an den NABU und seinen bayerischen Partner, den Landesbund für Vogelschutz (LBV) gemeldet. Gesichtet wurden über 5,5 Millionen Vögel in mehr als 160.000 Gärten.

Im Saarland waren es 2.118 Vogelfreunde, die in 1.550 Gärten 54.333 Vögel gezählt haben. Hier ist bei den 10 häufigsten Vögeln die Zahl der Blaumeisen (-37%), der Kohlmeisen (-36%), der Amseln (-17%), der Feldsperlinge (-14%) und der Elstern (-7%) deutlich zurück gegangen. Den größten Zuwachs haben die Rabenkrähen (+22%), gefolgt von den Haussperlingen (+3%) und den Buchfinken (+1%) zu verzeichnen. Die Zahl der Stare und Rotkehlchen hat sich gegenüber 2020 nicht verändert.

Weitere Informationen zu den einzelnen Bundesländern und Landkreisen sowie detaillierte Angaben zu jeder Vogelart finden Sie beim NABU

Foto: Nabu.de


Vögel im Winter oder sogar ganzjährig füttern ?

Ob man Vögel bei uns im Winter oder auch ganzjährig füttern soll, wird weiterhin kontrovers diskutiert. Wenn man sich für ein Füttern entschließt, sollte nach Ansicht des NABU jedoch folgendes beachtet werden:

Damit können Vögel im Winter bedenkenlos gefüttert werden:

  • Gefriergetrocknete Insekten (z.B. Mehlwürmer: getrocknete Mehlwürmer bis zu 60 Minuten in warmem Wasser einweichen, bevor sie verfüttert werden.)
  • Sonnenblumenkerne
  • Hirse, Maisflocken, weich gekochter Reis ohne Salz
  • Bucheckern, Äpfel, Rosinen, Haselnüsse, getrocknete Beeren
  • Maiskörner, Hanf-, Mohn- oder Leinsamen
  • Reis, Erbsen, Bohnen, Linsen (nur für Tauben und andere größere Vögel geeignet)
  • Weizen- und Gerstenkörner (nur für Tauben und Fasane)
  • Folgendes sollte nicht an Vögel verfüttert werden:

  • Trockener Hundekuchen (kann nur eingeweicht verzehrt werden)
  • gesalzene oder geröstete Erdnüsse
  • Unbehandelte Erdnüsse (sie können das Gift Aflatoxin enthalten und sollten nur von zertifizierten Händlern/Marken gekauft werden, und niemals im Frühling oder Sommer verfüttern, da sie eine Erstickungsgefahr darstellen, wenn sie an Küken weiter verfüttert werden.
  • Futtermischungen von unzertifizierten Händlern/Marken (sie können durch mangelnde Hygiene in der Produktion Salmonellen und Ambrosiasamen enthalten.
  • Kekse (Vögel können an den harten Klumpen ersticken und sie enthalten Zucker)
  • Milch (Vögel bekommen Magenbeschwerden und können sogar daran sterben)
  • Kokosnussflocken (schwellen im Vogel an, kann zum Tode führen)
  • Brot (quillt im Magen auf, kann schon verschimmelt sein und enthält Salz)
  • Heimtierfutter (Nassfutter)
  • Für eine Vogelfütterung spricht nach derzeitiger Studienlage:

    Vögel zu füttern kann die Interaktion zwischen Menschen und Wildtieren fördern und darüber das Umweltbewusstsein stärken. Studien haben gezeigt, dass Menschen, die Vögel füttern, sich entspannter und mehr mit der Natur verbunden fühlen. Diese Menschen gingen davon aus, den Vögeln etwas Gutes zu tun.

    In den USA konnte in einer Studie gezeigt werden, dass sich mit einer über drei Jahre durchgeführten Ganzjahresfütterung die Gesundheit der Tiere verbesserte. So stiegen die Antioxidantien-Level, der Stress nahm ab und das Federwachstum wurde beschleunigt. Darüber hinaus wiesen einige Arten eine verbesserte angeborene Immunabwehr auf.

    Forscher fanden einen positiven Zusammenhang zwischen einer Fütterung mit Erdnüssen im Winter und dem Fortpflanzungserfolg. Gefüttert wurde vom 1. November 2005 bis zum 8. März 2006 und damit bis zu etwa 6 Wochen bevor die ersten untersuchten Vögel ihre Eier legten. In ihrer Studie legten die Vögel, die im Winter gefüttert worden waren, ihre Eier im Mittel 2,5 Tage früher und konnten im Frühjahr im Durchschnitt fast ein Junges pro Nest mehr großziehen als Vögel auf den Vergleichsflächen ohne Fütterung.

    Eine Meta-Studie über 59 Studien fand darunter nur drei Studien, die negative Effekte auf den Bruterfolg nachwiesen, 55% der Studien fanden keine Auswirkungen auf den Bruterfolg. Allerdings fanden diese Studien überwiegend im ländlichen Raum statt, nur drei der Studien untersuchten die Auswirkungen im urbanen Raum.

    Gegen eine Vogelfütterung spricht:

    Eine Studie kommt zu dem Schluss, dass sehr wahrscheinlich die natürliche Selektion durch Vogelfütterung künstlich gestört wird. Sowohl Fortpflanzung, Verhalten als auch Demographie und Verbreitung werden durch die Fütterung beeinflusst.

    In England wurden über einen Zeitraum von 40 Jahren 133 Vogelarten an Futterhäuschen beobachtet, was etwa 52 % aller vorkommenden Arten (ohne Zugvögel) entspricht. Über die Jahre nahm die Anzahl unterschiedlicher Vogelarten an Futterhäuschen zu, was möglicherweise in Zusammenhang mit der zunehmenden Anzahl an Futterhäuschen und der steigenden Futtervielfalt steht. Für zwei Drittel der 39 Vogelarten, die regelmäßig an Futterstellen kommen, wurde eine positive Bestandsentwicklung parallel zur Steigerung der verfügbaren Futtermenge zwischen 1973 und 2012 festgestellt. Die Forscher stellten weiterhin eine Umstrukturierung von Vogelgemeinschaften auf nationaler Ebene durch Fütterung fest: Während Arten, die oft an Futterhäuschen gesichtet werden, überwiegend ein Populationswachstum erfahren, nimmt die Populationsgröße der Arten, die selten oder gar nicht zu  den Futterhäuschen kommen, ab. Ebenfalls in England wurden in einer dreijährigen Untersuchung eine geringere Anzahl Eier und geschlüpfter Küken an Standorten mit Zufütterung nachgewiesen. Durch die Zufütterung legten die untersuchten Vögel ihre Eier jedoch früher als Artgenossen ohne Futterstelle und auch die Brutzeit verkürzte sich signifikant.

    Von der FU Berlin wurde eine Studie auf zwei Berliner Friedhöfen zur Fütterung mit Meisenknödeln im Frühjahr durchgeführt. Untersucht wurden dabei Kohl- und Blaumeisen. Die Ergebnisse zeigten, dass in dem Gebiet mit Zufütterung bei gleicher Gelegegröße 47% der Küken nicht geschlüpft sind, wohingegen auf der Vergleichsfläche ohne Fütterung nur 13% der Küken nicht schlüpften. Dafür waren die wenigen Jungvögel, die schlüpften, größer und schwerer als die, deren Eltern keine Zufütterung erhielten. Es konnte auch nachgewiesen werden, dass die Meisen die Knödel auch zur Fütterung ihrer Küken verwendeten. Als Ursachen für die geringere Schlupfrate könnte demnach ein sehr hoher Fettanteil, der sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirkt, in Frage kommen. Auch Stress für die Mütter am Futterplatz durch das hohe Vogelaufkommen dort und eine mögliche Krankheitsübertragung über das Futter könnten wichtige Faktoren sein. Um die Ursachen zu klären, wären aber weitere Experimente nötig. Die Forscher empfehlen, auf Meisenknödel zu verzichten, da diese zu 95 % aus Fett bestehen und keine artgerechte Ernährung darstellen. Vielmehr sollten stattdessen getrocknete Mehlwürmer, Sonnenblumenkerne und Rosinen zur Fütterung verwendet werden.

    In gekauften Futtermischungen können Ambrosiasamen enthalten sein. Die Beifuß- Ambrosie wird so ungewollt ausgesät - die hoch allergenen Pollen können dann bald zu allergischen Reaktionen der Augen und Atemwege führen. Obwohl das Label „Ambrosia kontrolliert“ auf einigen Futtermischungen prangt, enthalten diese teilweise wesentlich höhere Ambrosiaanteile als das Verbraucherschutzministerium empfiehlt. Auch weitere Neophyten könnten in den Mischungen enthalten sein und durch die Fütterung ungewollt verbreitet werden.

    Den ausführlichen Bericht des NABU LV Berlin mit Angaben zu den Quellen finden Sie hier (pdf).


    Einheimische Fledermäuse und Corana Virus

    Fledermäuse werden seit der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 im Frühjahr 2020 in den Medien immer wieder als Ursprung des neuartigen Virus bezeichnet, das bei Menschen die Krankheit Covid-19 auslösen kann. Diese stark vereinfachte Darstellung eines komplexeren Sachverhalts schürt bei Menschen die Sorge und Angst vor Fledermäusen. Ziel dieses FAQs ist es daher, eine solide Sachkenntnis zu vermitteln, falsche Vorstellungen sowie grundlose Vorbehalte zu korrigieren und zunehmenden Antipathien gegenüber Fledermäusen entgegenzuwirken.

    1. Einheimische Fledermäuse sind nicht mit SARS-CoV-2 infiziert und können einen Menschen somit nicht mit Covid-19 anstecken.
    2. Das menschliche SARS-CoV-2 ist genetisch eng mit Viren von Wildtieren verwandt. Der genaue Ursprung von SARS-CoV-2 oder dessen Vorläufer ist nach wie vor ungeklärt.
    3. Eine Übertragung von SARS-CoV-ähnlichen Viren aus Fledermäusen direkt auf Menschen ist sehr unwahrscheinlich und wurde bislang auch noch nie festgestellt.
    4. Nach bisherigen Erkenntnissen sind bei SARS-ähnlichen Coronaviren immer Zwischenwirte im Rahmen mehrerer zoonotischer Übergänge (Übertragung eines Virus von einer Art auf eine andere Art) notwendig, um einen humanpathogenen Erreger entstehen zu lassen.
    5. Es ist unwahrscheinlich, dass Coronaviren aus Fledermauskot eine Gesundheitsgefahr für den Menschen darstellen.
    6. Forderungen, Fledermäuse aufgrund einer vermeintlichen Gesundheitsgefahr zu bekämpfen, wären völlig unbegründet und in der EU sogar strafbar.
    7. Die Forschung an Fledermäusen und ihrem einmaligen Immunsystem ist für die Human- und Tiermedizin äußerst wertvoll.
    8. Fledermäuse sind weltweit wichtige und unverzichtbare Teile in Ökosystemen.

    Kontakt:
    NABU Bundesverband: Birte H. E. Brechlin, Referentin Wolfs- & Wildtierschutz:
    Birte.Brechlin@NABU.de
    NABU Rheinland-Pfalz: Dr. Andreas Kiefer, Projektkoordinator "Fledermäuse Willkommen!":
    Andreas.Kiefer@NABU-RLP.de

    Eine ausführlichere Darstellung und Literaturhinweise entnehmen Sie bitte dem Originaltext https://www.deutsche-fledermauswarte.org/fledermaeus-und-sars-cov-2.

    Foto: NABU


    Morgens ein Konzert erleben -
    Stellen Sie Ihren Wecker nach den Piepmätzen!

    Besonders in Frühjahr und Sommer können Frühaufsteher*innen am Morgen ein wahres Vogelstimmenkonzert erleben. Doch nicht jeder Vogel stimmt zur gleichen Zeit ein. An der Vogeluhr können Sie ablesen, wie viele Minuten vor Sonnenaufgang die Vögel mit ihrem Gesang beginnen.

    Vögel singen fast nur zur Brutzeit. Daher hört man Vogelgesang vor allem ab dem Spätwinter bis Ende Juli. Vor allem von Ende April bis Anfang Juni kann man besonders viele Arten gleichzeitig hören. Meist singen nur die Männchen, um ihre Reviere abzustecken und Weibchen anzulocken. Fast alle Vogelarten singen früh am Morgen am intensivsten. Dabei hat jede Vogelart einen anderen Zeitpunkt für den morgendlichen Gesangsbeginn, der durch die zunehmende Tageshelligkeit vorgegeben wird. Jeden Morgen setzen die einzelnen Arten daher in der gleichen Reihenfolge in das morgendliche Vogelkonzert ein. Wer früh aufsteht, kann dies beim Erkennen und Lernen der Vogelstimmen ausnutzen. Wer erst später ins Konzert hineinhört, ist vermutlich erst einmal überwältigt von der Vielzahl der Stimmen im Vogelchor.

    Der Sonnenaufgang ist dabei der Referenzzeitpunkt. Fast alle Vogelarten beginnen bereits vor Sonnenaufgang zu singen, die ersten bereits, wenn es noch fast vollständig dunkel ist. Mit fortschreitendem Frühjahr verlagert sich daher der morgendliche Gesangsbeginn in immer frühere Morgenstunden. Gleichzeitig sind die Vögel im Osten wegen des früheren Sonnenaufgangs immer früher dran als Artgenossen weiter im Westen.

    Die Abbildung der Vögel, ihre Stimmen und weitere Informationen finden Sie unter NABU.

    Graphik: NABU


    Tränke für Vögel

    Genauso wie andere Tiere müssen auch Vögel trinken. Eine Vogeltränke im Garten ist daher ein willkommenes Angebot. Hier können sich die Federfreunde erfrischen, sich putzen und trinken. Darüber freuen sich nicht nur die Vögel – der Anblick bereitet auch uns Menschen immer wieder Freude. Wichtig ist, dass die Vogeltränke immer sauber gehalten wird. Dazu muss das Wasser möglichst täglich gewechselt und am besten noch die Tränke mit heißem Wasser überbrüht werden, um Keime zu töten. Damit die Vögel keiner Katze zum Opfer fallen, sollte das Vogelbad in mindestens anderthalb Metern Höhe angebracht werden.

    Weitere Informationen und Bauanleitungen für Vogeltränken gibt es hier.

    (Foto: NABU, Gabi Schröder)


    Die meisten Fotos können durch Anklicken vergrößert werden.


    NABU OG Altstadt e.V.
     ¦  Martin Baus ¦ Lerchenweg 3 ¦ 66459 Altstadt ¦ 06841 9596300
    Letzte Änderung:03.06.2021